Hinweis zur aktuellen Aufnahme


Derzeit nehme ich neue privatversicherte Patientinnen und Patienten sowie Selbstzahler auf.

Gesetzlich Versicherte kann ich aktuell nicht selbst aufnehmen. Eine Behandlung ist jedoch bei meiner Mitarbeiterin möglich.

Bei Interesse schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

Psychotherapie in München


Wenn Sie viel tragen und sich selbst dabei zunehmend verlieren


Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen nicht zu mir, weil ihr Leben offensichtlich aus den Fugen geraten ist. Im Gegenteil. Nach außen läuft oft vieles gut. Sie sind engagiert, zuverlässig und für andere da, übernehmen Verantwortung auch in schwierigen Phasen und stellen hohe Anforderungen an sich selbst.


Und gleichzeitig merken sie: So weiterzumachen kostet immer mehr Kraft.


Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Grenzen zu setzen, oder Sie sagen Ja, obwohl Sie eigentlich Nein meinen. Vielleicht stellen Sie die Bedürfnisse anderer über Ihre eigenen und bemerken oft erst spät, wie erschöpft Sie längst sind.


Vielleicht zweifeln Sie an sich, obwohl andere Sie als kompetent, stark und belastbar erleben.


Oder Sie haben schon viel verstanden, viel gelesen, viel reflektiert. Und merken trotzdem: Innerlich bleibt vieles beim Alten.


Menschen mit diesem Gefühl begleite ich in meiner psychotherapeutischen Arbeit.

Dabei geht es um mehr als das Lindern von Beschwerden. Wir schauen auch darauf, was hinter wiederkehrenden Mustern steckt und wie Sie nach und nach anders mit ihnen umgehen können..

  • Wann ist Psychotherapie hilfreich?

    Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn Sie merken, dass belastende Gedanken, Gefühle oder Verhaltensmuster Ihren Alltag zunehmend bestimmen oder Ihre Lebensqualität einschränken.


    Manchmal gibt es einen klaren Auslöser, manchmal entwickeln sich Beschwerden eher schleichend. Und manchmal ist zunächst nur das Gefühl da, dass etwas so nicht mehr weitergehen kann oder Sie etwas verändern möchten.

    • Ich fühle mich oft krank, habe Schmerzen, Schlafstörungen oder andere körperliche Beschwerden und mein Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
    • Ich leide unter Ängsten, die mich belasten und mich in meiner Lebensführung einschränken.
    • Meine Lebensfreude und Leichtigkeit sind verschwunden und ich bin niedergeschlagen und traurig.
    • Oft fühle ich mich erschöpft und antriebslos, komme mir ständig überfordert vor und finde aus dieser Situation nicht hinaus. (Burnout)
    • Ich lebe in einer Umbruchsituation, die mich sehr belastet, wie Arbeitslosigkeit, Trennung oder Scheidung, finanzielle Verschuldung, schwere Krankheit oder Tod einer wichtigen Bezugsperson.
    • Am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld gibt es immer wieder Probleme mit anderen, die mich belasten.
    • Ich bin unzufrieden mit meinem Leben.
    • Ich möchte meine Fähigkeiten besser ausschöpfen, habe aber keine Ahnung wie.
    • Ich leide unter einer körperlichen Erkrankung.

Vielleicht müssen Sie nicht noch stärker werden.


Vielleicht geht es vielmehr darum, wieder wahrzunehmen,

was Sie selbst brauchen.

Nicht immer lässt sich das eigene Erleben sofort eindeutig benennen.

Auch wenn Sie noch nicht genau sagen können, was Sie belastet, kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung zu suchen.

In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam klären, was Sie gerade bewegt und ob eine Psychotherapie bei mir für Sie sinnvoll sein kann.

In Kontakt kommen. Sich berühren lassen von dem, was ist und von dem, was sein könnte. Den eigenen Weg entdecken und gestalten.

Wenn Funktionieren zur zweiten Natur wird


Wenn Leistung, Anpassung und Verantwortung irgendwann zu viel werden

Vielleicht erkennen Sie sich in einigen dieser Erfahrungen wieder:

Sie fühlen sich schnell verantwortlich für andere.

Sie fühlen sich schuldig, wenn Sie sich abgrenzen.

Sie wissen eigentlich, was Sie anders machen möchten, schaffen es aber trotzdem nicht dauerhaft.

Sie möchten niemanden enttäuschen.

Sie nehmen Ihre eigenen Grenzen oft erst spät wahr.

Sie können schwer abschalten.

Sie haben hohe Ansprüche an sich selbst.

Sie verlieren sich in Beziehungen oder passen sich stärker an, als Ihnen guttut.

Sie funktionieren lange, bis Körper oder Psyche irgendwann nicht mehr mitmachen.

Solche Muster sind kein Ausdruck von Schwäche.

Häufig haben sie sich über viele Jahre entwickelt und waren früher sogar hilfreich.

  • Wenn das, was früher geholfen hat, heute Kraft kostet

    Vielleicht haben Sie früh gelernt, dass Harmonie wichtiger ist als die eigenen Bedürfnisse.

    Dass Sie stark sein müssen, dass andere zuerst kommen, dass Sie möglichst wenig Schwierigkeiten machen sollten.

    Oder dass Anerkennung etwas ist, das man sich verdienen muss.

    Vielleicht war es für Sie sinnvoll, sich besonders gut anzupassen, Verantwortung zu übernehmen oder die Bedürfnisse anderer früh wahrzunehmen.

    Damals konnten diese Strategien Sicherheit geben.

    Heute führen sie möglicherweise dazu, dass Sie ständig funktionieren, Ihre Grenzen übergehen oder sich selbst kaum erlauben, Unterstützung zu brauchen.


    Sie leisten viel, kümmern sich, halten durch.

    Und trotzdem bleibt innerlich das Gefühl, nicht genug zu sein.

    Manchmal kommt irgendwann die Frage auf:

    Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht funktioniere, leiste oder für andere da bin?

  • Warum uns frühe Beziehungen länger prägen als wir denken

    Viele unserer Vorstellungen darüber, wie Beziehungen funktionieren, entstehen früh.


    Wir lernen, was wir tun müssen, um Nähe, Anerkennung oder Sicherheit zu erleben und was wir besser vermeiden.


    Solche Erfahrungen können bis heute beeinflussen, wie wir mit Nähe und Distanz umgehen, wie leicht wir Grenzen setzen und wie sicher wir uns in Beziehungen fühlen.


    In der Therapie können diese Muster sichtbar und verständlicher werden. So entsteht nach und nach die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen – mit anderen und mit sich selbst.

  • Sie verstehen Ihre Muster längst. Und trotzdem passiert wieder dasselbe.

    Vielleicht haben Sie sich schon viel mit sich selbst beschäftigt.

    Sie verstehen, warum Sie sich anpassen, warum Sie Ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen oder warum es Ihnen schwerfällt, Grenzen zu setzen.

    Und trotzdem passiert in entscheidenden Momenten wieder dasselbe.

    Denn etwas zu verstehen bedeutet nicht automatisch, es auch anders machen zu können.

    Deshalb genügt es in der Therapie nicht, nur Zusammenhänge zu erkennen. Ebenso wichtig ist es, neue Erfahrungen zu machen.


    Zum Beispiel eine Grenze zu setzen und zu erleben, dass die Beziehung trotzdem bestehen bleibt.

    Einen eigenen Wunsch auszusprechen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

    Oder Unterstützung anzunehmen, statt alles allein tragen zu müssen.

  • Was entsteht, wenn Muster nicht mehr bestimmen

    Vermutlich fehlt es Ihnen nicht am Verstehen. Sie wissen oft längst, worum es geht.


    Schwieriger ist es, neue Erfahrungen so zu verankern, dass Kopf, Gefühl und Körper nach und nach etwas anderes lernen können.


    Daran arbeiten wir gemeinsam, mit der Erfahrung aus mehr als 22 Jahren therapeutischer Arbeit.

Wie ich arbeite

Grundlage meiner Arbeit ist die Verhaltenstherapie


Gemeinsam schauen wir darauf, wie Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zusammenhängen und welche konkreten Schritte im Alltag hilfreich sein können.


Durch meine Ausbildung in Gestalttherapie arbeite ich zugleich emotions- und erlebnisorientiert. Dabei sprechen wir über die Situation und nehmen gleichzeitig wahr, was im jeweiligen Moment geschieht: Welche Gefühle entstehen? Welche Impulse zeigen sich? Wie reagiert der Körper?

Je nach Situation können dabei auch Imaginationen, Stuhldialoge, die Arbeit mit inneren Anteilen oder körperbezogene Methoden zum Einsatz kommen.

Welche Methoden sinnvoll sind, hängt von Ihnen und Ihrem Anliegen ab. Die Therapie wird deshalb individuell darauf abgestimmt.

Mehr über mich

Es geht nicht darum, ein anderer Mensch zu werden


Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Sensibilität, Leistungsbereitschaft oder ein gutes Gespür für andere haben Ihnen wahrscheinlich in vielen Situationen geholfen.


In der Therapie geht es darum, mehr Wahlmöglichkeiten im Umgang mit diesen Seiten zu entwickeln, nicht darum, sie abzulegen.

Für andere da sein zu können, ohne sich selbst zu verlieren.

Verantwortung zu übernehmen, ohne sich für alles verantwortlich zu fühlen.

Leistung zu bringen, ohne den eigenen Wert davon abhängig zu machen.

Nähe zuzulassen, ohne sich vollständig anzupassen.

Grenzen zu setzen, ohne sich automatisch schuldig zu fühlen.

Und zunehmend unterscheiden zu können:


Was möchte ich wirklich und was tue ich aus Angst, Erwartung oder Gewohnheit?

An Ihrer Seite


Ich bin Astrid Kaluza, Psychologische Psychotherapeutin und Gestalttherapeutin.


Seit mehr als 22 Jahren begleite ich Menschen durch Krisen, Erschöpfung, Beziehungsschwierigkeiten und persönliche Entwicklungsprozesse.

Dabei ist mir wichtig, Ihnen nicht als jemand zu begegnen, der Ihnen sagt, wie Sie sein sollten.


Wir schauen gemeinsam darauf, was Sie geprägt hat, was Sie heute belastet und was Ihnen helfen kann, freier zu entscheiden und zu handeln.

Der erste Schritt


Wenn Sie überlegen, ob eine Psychotherapie für Sie sinnvoll sein könnte, können wir uns zunächst in einem Erstgespräch kennenlernen.

Dabei können Sie erzählen, was Sie gerade beschäftigt, Fragen stellen und einen ersten Eindruck davon bekommen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam, ob eine Psychotherapie bei mir für Ihr Anliegen passend ist.

Anfrage per E-Mail senden
  • Kosten und Abrechnung

    Die Kosten für eine Psychotherapie richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Ich verechne den 3,5 fachen Satz.


    Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten je nach Tarif ganz oder teilweise. Bitte informieren Sie sich vor Beginn der Therapie bei Ihrer Versicherung über die für Sie geltenden Bedingungen. 


    Selbstverständlich können Sie die Kosten für die Psychotherapie auch selbst tragen.

  • Für gesetzlich Versicherte

    Derzeit nehme ich selbst keine neuen gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten auf.


    Eine Behandlung ist jedoch bei meiner Mitarbeiterin möglich. Die Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt über meine Arztnummer.


    Wenn Sie Interesse an einem Therapieplatz bei meiner Mitarbeiterin haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Dr. Martin Buber

Praxis - Mitarbeiterin

M.Sc. Yasmin Qureshi

Psychologische Psychotherapeutin


Qualifikationen


2026 Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie für Erwachsene bei der Regierung von Oberbayern

02/2018- 09/2025 Ausbildung zur staatlich anerkannten Psychologischen Psychotherapeutin mit Fachkundenachweis in Verhaltenstherapie beim VFKV e.V.


Berufserfahrung


08/2018 - 10/2019 Stationspsychologin am Medical Park Chiemseeblick, Bernau-Felden 

01/2019 - 01/2026 Ambulante Psychotherapeutin in der Institutsambulanz des Vfkv, München 

03/2020 - 08/2023 Soziotherapeutische Betreuung bei THWG-Müenchen .e.V. , München 

01/2024 - 01/2025 Stationspsychologin am KBO-Inn-Salzach-Klinikum, Wasserburg 

  • Philosophie

    Ich arbeite aus einer Grundhaltung heraus, die stark von humanistischen Ansätzen geprägt ist. Für mich steht der Mensch mit seiner individuellen Lebensgeschichte, seinen Erfahrungen, Bedürfnissen und Ressourcen im Mittelpunkt. Psychische Beschwerden verstehe ich dabei nicht ausschließlich als Symptome, sondern eher als Ausdruck innerer Anpassungs- und Bewältigungsprozesse.



    Meine therapeutische Arbeit basiert auf der Verhaltenstherapie und wird durch Ansätze und Methoden weiterer Therapierichtungen ergänzt. Besonders wichtig ist mir die Arbeit mit Emotionen, da sie unser Erleben, Denken und Handeln maßgeblich beeinflussen. Nachhaltige Veränderungen entstehen aus meiner Sicht dort, wo nicht nur neue Einsichten gewonnen, sondern auch neue emotionale Erfahrungen ermöglicht werden. Hierfür nutze ich insbesondere emotionsfokussierte Methoden, die sich wissenschaftlich fundiert und wirkungsvoll mit verhaltenstherapeutischen Verfahren verbinden lassen.


    Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Wege zu entwickeln, die nicht nur zu einer Reduktion von Beschwerden beitragen, sondern langfristig mehr innere Klarheit, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität ermöglichen.