Menschen haben mich schon immer mehr interessiert, als Diagnosen

Mich interessiert, was einen Menschen wirklich bewegt, wie Beziehungen uns prägen und was wir brauchen, um ein Leben zu führen, das sich mehr nach dem eigenen anfühlt.


Seit mehr als 22 Jahren begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Krisen.

Dabei hat sich mein Blick auf Psychotherapie immer weiter vertieft: Symptome sind wichtig aber erzählen oft nur einen Teil der Geschichte. Ebenso wichtig ist, was darunter liegt:

Welche Erfahrungen haben einen Menschen geprägt und welche Muster waren vielleicht einmal hilfreich und kosten heute aber Kraft? Wie wirken frühe Beziehungen bis heute nach und was braucht es, damit sich etwas über das Verstehen hinaus auch im Erleben wirklich wandelt?


Für mich bedeutet Psychotherapie deshalb, gemeinsam zu verstehen, wie etwas geworden ist und neue Möglichkeiten zu entwickeln, mit sich selbst, mit anderen und mit dem eigenen Leben umzugehen, statt einen Menschen auf eine Diagnose oder ein Problem zu reduzieren.

„Elefanten versuchen nicht,
Giraffen oder Schwalben zu werden.

Radieschen versuchen nicht,
Rote Bete zu werden.

Aber wir versuchen zu sein,
was wir nicht sind.

Wir ersticken in Idealen, die unerreichbar sind oder
die nur auf unsere eigenen Kosten erreicht werden können.

Wir gehen auf Zehenspitzen,
um nur ja nirgendwo anzustoßen,
und wir werden schließlich ärgerlich auf unsere Zehen,
wenn sie uns weh tun."

Bruno-Paul de Roeck


Was meine Arbeit prägt


In meiner Arbeit verbinde ich unterschiedliche therapeutische Ansätze miteinander.


In meiner Arbeit verbinde ich unterschiedliche therapeutische Ansätze miteinander, je nachdem, was gerade gebraucht wird: den klaren Blick auf aktuelle Gedanken und Verhaltensmuster, die Aufmerksamkeit für das, was im Moment spürbar wird, und den Blick auf das, was unter der Oberfläche liegt.


Mich interessiert dabei immer der ganze Mensch.


Dabei geht es um mehr als die Frage, was gerade nicht funktioniert. Was hat Sie geprägt? Was hat Ihnen vielleicht lange geholfen? Was kostet heute Kraft? Und was könnte entstehen, wenn Sie nicht mehr automatisch auf dieselbe Weise reagieren müssen?


Deshalb arbeite ich nicht nach einem festen Schema.


Je nach Anliegen und Situation kann der Schwerpunkt unterschiedlich sein. Manchmal geht es stärker um konkrete Schritte im Alltag, manchmal um Beziehungsmuster, manchmal um Gefühle, innere Anteile oder Erfahrungen, die bis heute nachwirken.

Entscheidend ist für mich, dass die Therapie zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.

Ein Stück von mir

Ich lebe und arbeite in München, komme aber ursprünglich aus Linz und manchmal blitzt mein Dialekt noch durch.

Mein Herz schlägt für Wiener Schmäh, fürs Reisen und für meine Familie: meinen Mann, meine Tochter und unseren Zwergpudel.

Ungerechtigkeit bringt mein Blut in Wallung, echte Begegnungen machen mein Herz weit.


Warum Psychologie


Schon als Kind hat mich die Psychologie fasziniert. Ich habe viel gelesen, viel gefragt, viel verstehen wollen. Diese Neugier ist geblieben: Themen wirklich tief zu ergründen, aus verschiedenen Blickwinkeln, mit Blick auf das große Ganze.

Im Kern hat mich schon früh eine Frage beschäftigt: Wie können Menschen einander verstehen? Und wie gelingt es, unser Grundbedürfnis nach Nähe und Zugehörigkeit mit der Verbindung zu uns selbst zusammenzubringen?


Mein beruflicher Weg


Begonnen hat mein Weg in der Akutpsychiatrie. Der Schritt von der Theorie in die Praxis hat mich sehr geprägt. Am Anfang war das oft frustrierend, mir fehlte einfach noch die Erfahrung. Aus dieser Zeit ist etwas geblieben, das mich bis heute trägt: großer Respekt vor den "unscheinbaren" Schritten, die Menschen in ihrer Entwicklung gehen, und wie viel sie tatsächlich bedeuten.


Meine gestalttherapeutische Ausbildung hat meine Haltung als Therapeutin stark geprägt: Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sie zu unterstützen, wirklich in Verbindung mit sich selbst und ihrer Umwelt zu kommen.

Erfahrung, die den Blick erweitert


In vielen Jahren therapeutischer Arbeit bin ich Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten begegnet. Das hat mir vor allem eines gezeigt: Ähnliche Symptome können völlig verschiedene Ursachen haben, Entwicklung verläuft selten geradlinig, und es gibt nicht die eine Methode, die für alle passt.

Deshalb ist mir heute wichtig, fachliche Klarheit mit echtem Interesse an der einzelnen Person zu verbinden. Mich interessiert, was jemanden geprägt hat, wie aktuelle Schwierigkeiten entstanden sind und was heute wirklich weiterhilft.

Mein beruflicher Werdegang

Ausbildung
 

  • Studium der Psychologie (Wien, Österreich)
  • Postgraduelle Ausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin 
    (Wien, Österreich)
  • Psychotherapeutische Ausbildung in Integrativer Gestalttherapie 
    (Wien, Österreich)
  • Weiterbildung zur SAFE® Mentorin bei Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch, Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • Approbation als Psychologische Psychotherapeutin durch die Regierung Oberbayern, Verhaltenstherapie
  • Eintragung in das Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB); Arztregister-Nr.: 63014868, LANR: 873978268
  • Kassenzulassung für München Stadt, BSNR: 636975200
  • Zusatzqualifikation in Gruppenpsychotherapie
  • Hypnoseausbildung


Fort- und Weiterbildungen


  • Weiterbildung am Münchner Institut für Traumatherapie, EFT Paartherapie MSC Kurs (Achtsames Selbstmitgefühl), EMDR Traumatherapie, gruppendynamischer Psychotherapie, Transaktionsanalyse, systemischer Therapie und Personenzentrierter Psychotherapie, Körpertherapie
  • Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen sowie Intervision und Supervision sind ein selbstverständlicher Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit.


Wesentliche berufliche Erfahrungen


  • seit 2017 Praxis für Psychotherapie und Beratung
  • Vier Jahre Aufbau und Bereichsleitung einer psychosomatischen Rehaklinik in Lans, Österreich
  • Fünf Jahre ambulante Psychotherapie in eigener freier Praxis in Innsbruck
  • Zwei Jahre Beratung im psychosozialen Dienst in Innsbruck
  • Sechs Jahre selbstständige Tätigkeit als Verkehrspsychologin in Innsbruck
  • Zwei Jahre leitende Psychologin in einem Gesundheitsprojekt der WHO in Wien
  • Zwei Jahre Mitarbeit in einer Wohngemeinschaft für Erwachsene mit Schwerbehinderungen in Wien
  • Ein Jahr fallführende Psychologin in der Akutpsychiatrie in Wien
  • Was mir in der Zusammenarbeit wichtig ist.

    Sie bringen Ihre eigene Geschichte mit, Ihre Erfahrungen, Ihre Fragen und Ihre Art, mit schwierigen Situationen umzugehen.


    Mir ist wichtig, Ihnen dabei mit Offenheit und echtem Interesse zu begegnen.


    Therapie bedeutet für mich, gemeinsam mit Ihnen zu schauen, was Sie geprägt hat und was Sie heute belastet. 


    Und welche Möglichkeiten sich öffnen, wenn alte Muster nicht mehr automatisch bestimmen, wie Sie fühlen, denken und handeln.


    Dabei darf sich vieles Schritt für Schritt entwickeln, mit dem Ziel, sich selbst besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse klarer wahrzunehmen und das eigene Leben so zu gestalten, dass es sich wirklich nach dem eigenen anfühlt und nicht nach einem fremden Ideal.


  • Vielleicht beginnt alles damit, sich selbst wieder ernst zu nehmen.

    Wenn Sie herausfinden möchten, ob eine therapeutische Begleitung bei mir für Sie passend sein könnte, können wir uns in einem ersten Gespräch kennenlernen.

    Kontakt auf nehmen
  • Was ist Gestalttherapie?

    Der Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele

    Vor diesem Hintergrund berücksichtige ich Ihre persönliche Lebensgeschichte, sowie Ihr spezielles Umfeld und unterstütze Sie dabei, Ihre Potentiale zu entfalten und begleite Sie in Ihrem Wachstumsprozess.


    Reden und Erleben

    Ziel ist es, weniger durch ein „darüber Reden“ sondern durch einen erlebnisorientierten Ansatz mögliche Blockaden sichtbar zu machen.

    Dabei können auch unterstützend verschiedene Techniken wie Körperarbeit, Rollenspiele, Arbeit mit kreativen Medien Anwendung finden.


    Das "Hier und Jetzt"

    Im Vordergrund des therapeutischen Gesprächs steht die augenblickliche Erfahrung. Ich biete Ihnen eine achtsame und wertschätzende Atmosphäre, ermutige Sie, Ihre Gefühle, Gedanken, Empfindungen und Einstellungen zum Ausdruck zu bringen.


    Neue Perspektiven

    In der gemeinsamen Arbeit werden persönliche Handlungsspielräume erfahren und erweitert. Blockaden können sichtbar gemacht, verstanden und überwunden werden, um neue Möglichkeiten und Perspektiven zu eröffnen.


    Gestalttherapie ist in Deutschland kein sozialrechtlich anerkanntes Verfahren, weshalb eine Abrechnung nur auf Selbstzahlerbasis erfolgen kann. 

     Weitere Informationen finden Sie z.B. bei der deutschen Vereinigung für Gestalttherapie.

In Kontakt kommen. Sich berühren lassen von dem, was ist und von dem, was sein könnte. Den eigenen Weg entdecken und gestalten.